Die Projektstelle refugeeproject des AStA der FH ist jetzt am Start

MACH MIT!



Die Flüchtlingsdebatte betrifft uns alle. Aus dem Grund hat der AStA der FH Düsseldorf beschlossen, sich in dieser Thematik zu engagieren und die Projektstelle refugeeproject zu schaffen. Die Projektstelle ist jetzt besetzt und aktiv.

Die initiale Idee ist es, in erster Linie Studierende, aber auch Nichtstudierende dafür zu gewinnen, in Kontakt zu den Geflüchteten zu kommen, für sie und mit ihnen Aktivitäten zu erarbeiten und umzusetzen. Das refugeeproject hilft dabei, diesen Kontakt herzustellen und angedachte Angebote engagierter Studierender und Nichtstudierender zu koordinieren, sie organisatorisch und inhaltlich bei der Realisierung zu unterstützen.

Mögliche Aktivitäten können beispielsweise Sprachlernangebote aber auch gemeinsames Kochen oder kulturell-künstlerische gemeinsame Aktivitäten sein, bei denen dann die verbale Sprache nicht so im Vordergrund steht.

Hierbei ist prinzipiell alles möglich, sei es, du hast eine Idee und brauchst Hilfe, diese umzusetzen oder du suchst andere Interessierte, die sich beteiligen. Oder aber du möchtest dich bei bereits geplanten oder bestehenden Aktivitäten aktiv einbringen. Du hast viel Zeit oder auch wenig, möchtest dich kontinuierlich engagieren oder nur vorübergehend, alles ist willkommen und definitiv mehr als nichts.

Für uns steht im Vordergrund, dass es einen Weg zu einem tatsächlich gleichberechtigten Miteinander gibt.
Unser Anspruch ist es, die geflüchteten Menschen auf Augenhöhe einzubeziehen und sie als eigenständig Agierende mit eigenen Zielen und Vorstellungen auf dem Weg dorthin zu respektieren und akzeptieren.

Wenn geflüchtete Menschen nach den meist traumatischen Erlebnissen in ihrem Heimatland und der Flucht nicht sofort in Handlung kommen, ist das wenig verwunderlich. Die oft beengten und widrigen Lebensbedingungen in den Unterkünften mitsamt den deutsch-bürokratischen Konditionen und Beschränkungen laden auch nicht unbedingt dazu ein, gleich nach der Ankunft in einer neuen Gesellschaft und Kultur, die Ärmel hochzukrempeln und aktiv zu werden. Das bedeutet für uns, daß Einbeziehen zunächst erfordert, einen Kontakt miteinander auf einer ganz alltäglichen Ebene aufzubauen. Hierfür sehen wir es als notwendig an, ihnen erstmal zuzuhören und sie in ihren Wünschen, Plänen und Bedürfnissen wahrzunehmen und zu unterstützen, sie eben als Menschen auf Augenhöhe einzubeziehen.

Eines der bereits geplanten Projekte, die möglichst bald praktisch starten sollen, ist das Musikprojekt.

Wir suchen Geflüchtete, die ein Musikinstrument spielen und wir suchen einen anderen Menschen, der dieses Instrument gerne spielen lernen möchte.
Auf diese Weise hat der geflüchtete Mensch eine Möglichkeit, einen Einstieg in die deutsche Sprache zu finden durch den Austausch im Kontakt, zudem findet er oder sie über die Musik einen besseren Zugang zu unserer Gesellschaft. Je nach gespieltem Instrument werden wir uns darum bemühen, den Geflüchteten dieses Instrument zu besorgen und ihnen somit auch die eigenständige Möglichkeit schaffen, das Instrument zu praktizieren und sich mit Hilfe der Musik auszudrücken.

Auf unserer Webseite, die gerade aufgebaut wird, gibt es dann eine Übersicht über die bereits realisierten sowie über geplante Projekte, Kontaktmöglichkeiten und Informationen.

Infos zu Flüchtlingsunterkünften findest du zum Beispiel auf der Webseite der Stadt Düsseldorf:
www.duesseldorf.de/fluechtlingsbeauftragte/unterbringung/
und mehr Infos bei:
https://fluechtlinge-willkommen-in-duesseldorf.de/

Wenn du dich engagieren möchtest, komm im AStA-Büro vorbei oder schreib uns eine Mail an mail@refugeeproject.de